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Kommunal & Landespolitik » Positive Impulse durch 2 grüne Landräte in Bayern
16Apr

Positive Impulse durch 2 grüne Landräte in Bayern

Der 30. März 2014 war ein historischer Tag für die bayerischen Grünen. In der Stichwahl zum Landrat hat sich Jens Marco Scherf in Miltenberg durchgesetzt. Zusammen mit Wolfgang Rzehak (Landkreis Miesbach) ist er seitdem der erste grüne Landrat in Deutschland.

miltenbergEin Jahr nach seiner Wahl sind die beiden Landesvorsitzenden Sigi Hagl und Eike Hallitzky zu Besuch in Miltenberg, um hautnah zu erleben, wie Grün im Landkreis wirkt.

„Da sitzt einer, der zuhört, genau hinschaut und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen will“, freut sich Sigi Hagl nach dem Gespräch mit dem Landrat darüber, dass mit der Wahl Scherfs ein neuer Politikstil in das Landratsamt eingezogen ist. Die Nähe zu den Menschen ist ihm ein besonders wichtiges Anliegen in seiner Arbeit als Landrat. Neben der Wiedereinführung der Gemeindebesuche holt sich Scherf aus Unternehmensdialogen oder seiner gut besuchten Bürgersprechstunde wertvolle Anregungen aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger.

So kam der Impuls, die notärztliche und rettungsdienstliche Versorgung im Landkreis mit einem prognostischen Gutachten untersuchen zu lassen, aus der Bevölkerung. Mit dem Ergebnis, dass nach der Umstrukturierung der privaten Krankenhäuser und der Schließung der Notaufnahme am KKH Miltenberg an manchen Stellen im Landkreis die notärztliche Versorgung eben doch nicht ausreichend ist. „Man muss halt sehr genau hinsehen, damit wirklich niemand abgehängt wird. Jetzt muss nachgebessert werden!“, erklärt der engagierte Landrat seinen transparenten Politikstil.

Als Nominierter von drei Parteien (SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, ödp) kann sich Scherf auf eine stabile Mehrheit im Kreistag stützen und somit wichtige Weichen für die Zukunft stellen. Ob mit dem Projekt Bildungsregion, einem millionenschweren Schulsanierungskonzept, beim Ausbau der Erneuerbaren Energien oder eben mit dem Projekt Gesundheitsregion plus. „Ich weiß nicht was Jens Marco noch besser machen könnte“ bilanziert Eike Hallitzky und betont weiter: „er belegt eindrucksvoll, dass Grüne in verschiedenen Konstellationen nicht nur regierungsfähig sind, sondern gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sehr erfolgreich regieren und viel bewegen können“.

Scherfs erstes Jahr kann als Signal für die landesweite Kommunalpolitik verstanden werden.

Die neuen Gestaltungsmöglichkeiten der Grünen im Kreistag bestätigen, dass die zukunftsorientierten und nachhaltigen Konzepte der Grünen besonders in den von demographischen Wandel betroffenen Landkreisen der richtige Weg für die Zukunft sind. Deswegen zeigen sich beide Landesvorstände zuversichtlich, dass „Jens Marco in Miltenberg und Beppo Rzehak in Miesbach nicht lange die einzigen Landesräte bleiben werden“. Das Beispiel Miltenberg zeigt: hier tut grünes Wachstum allen gut.

Angekommen sind die Grünen jedoch nicht nur in Landratsämtern in Bayern, denn Claudia Roth durfte sich über die Bayerischen Verdienstorden, den ihr Ministerpräsident Seehofer jüngst für ihr humanitäres und umweltpolitisches Engagement verlieh. Besser spät, als nie, könnte man hinzufügen. Steter grüner Tropfen höhlt eben so manchen Stein und meinte er auch im Vergleich zum Tropfen unendlich groß zu sein.

Dies zeigt sich gerade auch auf Länderebene, wo man inzwischen von Schleswig-Holstein bis zum Bodensee ohne Unterbrechung nur durch Grün mitregierte Bundesländer fahren kann. Grün ist inzwischen Bestandteil der Landesregierungen von 50 Millionen Bundesbürgern.

Verfasst am 16.04.2015 um 20:31 Uhr von mit den Stichworten , , , , , .
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